Close

Angehörigen-Entlastungsgesetz

wurde von der Bundesregierung auf den Weg gebracht

Kinder von Pflegebedürftigen werden entlastet

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzesentwurf beschlossen, mit dem Kinder von Pflegebedürftigen bei den Pflegekosten entlastet werden. Das berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum.

Wenn Eltern pflegebedürftig werden und eine Heimunterbringung notwendig wird, reichen Rente und Vermögen oft nicht, um die hohen Heimkosten zu decken. Die Sozialämter verlangen dann von den Kindern detaillierte Einkommensnachweise und in vielen Fällen eine erhebliche Beteiligung an den Kosten. Künftig soll hierfür eine neue Grenze gelten: Erst ab einem Bruttojahreseinkommen von 100.000 Euro müssen die Kinder für die Pflegkosten ihrer Eltern aufkommen. „Die hohen monatlichen Zahlungen für die Heimpflege der Eltern belasten die Familien zusätzlich“, so Gunther Krichbaum. Bereits in ihrem Regierungsprogramm zur letzten Bundestagswahl hatten CDU und CSU daher gefordert, eine neue Einkommensgrenze von 100.000 Euro einzuführen. In den Koalitionsverhandlungen konnte diese Forderung dann erfolgreich durchgesetzt werden. „Daher freue ich mich sehr, dass Bundesarbeitsminister Heil endlich dem Auftrag aus dem Koalitionsvertrag nachgekommen ist und heute das „Angehörigen-Entlastungsgesetz“ auf den Weg gebracht hat“, so Gunther Krichbaum. „Damit helfen wir den Familien in einer schwierigen Situation, denn es ist eine große Belastung, wenn die eigenen Eltern pflegebedürftig werden.“