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Krichbaum für Anti-Graffiti-Mobil

Pressemitteilung

Der  CDU Kreisverband Pforzheim/ Enzkreis steht klar zur Zukunft des Anti-Graffiti-Mobil (AGM), wie der Vorsitzende Gunther Krichbaum in einer Pressemitteilung klarstellt. Es gäbe keinerlei Grund, an der Sinnhaftigkeit dieses bürgerschaftlichen Projekts zu zweifeln. Natürlich könne man in der CDU auch abweichende Meinungen äußern, spreche dann aber nicht für die ganze Partei. Wenn deshalb gesagt werde, dass das AGM seine Tätigkeit bis auf weiteres einstelle, da das Ziel erreicht sei, so werde ein falscher Eindruck erweckt. Zum einen sei es dem beherzten Einsatz der Projektträger und ehrenamtlichen Kräfte zu verdanken, dass Graffiti weitestgehend aus dem Pforzheimer Straßenraum verbannt werden konnten. Zum anderen würden immer noch fast täglich Fassaden und öffentliche Flächen mit illegalen Graffiti beschmiert. „Wenn wir dem nicht schnell begegnen, laufen wir Gefahr, dass die Stadt bald wieder so aussieht wie vor zwanzig Jahren“, warnt Krichbaum, der damals zu den Initiatoren des AGM gehörte. Es sei, so der CDU-Kreisvorsitzende weiter, weitestgehend unumstritten, dass legale Graffiti-Flächen in deren Umfeld auch illegale Graffiti nach sich zögen. „Wir wissen gerade auch aus der intensiven Befassung der Experten im Haus des Jugendrechts mit dieser Thematik, dass angehende Sprayer legale Flächen zum Üben nutzen und sich dann auf fremdem Eigentum mit illegalen Graffiti Ruhm in der Szene erarbeiten wollen.“, sagt Krichbaum. Die Frage sei nach Ansicht der CDU also nicht, ob dann vermehrt illegal gesprüht würde, sondern wie man damit umgehe. „Wer also wissentlich illegale Schmierereien fördert, der muss auch klipp und klar sagen, wie die Schäden wieder beseitigt werden.“, sagt Krichbaum. Es könne allerdings nicht sein, dabei auf die ausschließlich ehrenamtliche Hilfe des Anti-Graffiti-Mobils zu setzen. Diese Initiative kündige völlig zu Recht an, die Arbeit einzustellen, wenn man ihre jahrelangen Bemühungen um ein sauberes Stadtbild derart konterkariere. „Das Anti-Graffiti-Mobil ist aber eine Erfolgsgeschichte, die bundesweit als modellhaft gilt.“, so Krichbaum.
Dies habe alles auch nichts mit der verfassungsrechtlich garantierten Kunstfreiheit zu tun. Ein Grundrecht auf Sachbeschädigung gäbe es nicht, so Krichbaum abschließend.