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Neue Funktionen

bei der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes

Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes (Warn-App NINA) informiert ab sofort über die unterschiedlichen regionalen Bestimmungen zur Corona-Pandemie. Die App ist nun auch in sieben Fremdsprachen und in deutscher Leichter Sprache verfügbar. Das berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum aus Berlin.

Was ist im Enzkreis und in Pforzheim gerade erlaubt? Und was nicht? Wie ist die aktuelle Corona-Lage im Wohnort meiner Verwandten? Hierüber kann nun jeder schnell einen Überblick bekommen: Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Warn-App NINA zeigt in der neuen Version auf einen Blick wichtige lokale Regelungen der Landkreise zur Corona-Pandemie an. Hierzu gehören beispielsweise die Kontaktbestimmungen, Regelungen zu Schulen und Kindertagesstätten oder Bußgelder. Die in den Warnmeldungen dargestellten Infektionsgefahrstufen richten sich nach der bekannten „Corona-Ampel“ des Robert Koch-Instituts. Sie basiert auf der 7-Tage-Inzidenz, also der Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum. „Nach Beendigung des bundesweiten Lockdowns im neuen Jahr werden wir durch die unterschiedliche Betroffenheit in den einzelnen Ländern wieder verstärkt regional unterschiedliche Regeln haben, die je nach Verlauf der Pandemie auch angepasst werden. Mit dem Update von NINA können die jeweils regional geltenden Regeln ganz einfach abgerufen werden. Das ist wichtiger Schritt, um die Akzeptanz der Regeln zu erhöhen“, ist Krichbaum überzeugt.

Krichbaum verweist zudem darauf, dass NINA nun auch sieben weiteren Sprachen verfügbar ist. „Die App kann nun auch Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Das ist wichtig, um möglichst viele Menschen in Deutschland zu erreichen.“

Die App steht in ihrer neuen Version ab sofort für die Betriebssysteme iOS und Android bereit.