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November-Hilfe

kann ab sofort beantragt werden

Seit Mittwochnachmittag kann die „Novemberhilfe“ des Bundes beantragt werden. Das berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum aus Berlin. Damit werden Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen unterstützt, die von den aktuellen Schließungen betroffen sind.

„Jedem Verantwortlichen in Berlin und in den Landeshauptstädten ist bewusst, dass der erneute Teil-Lockdown für die betroffenen Unternehmen sehr hart ist. Viele haben sich noch immer nicht vom Umsatzrückgang im Frühjahr erholt. Deshalb war klar: Bei einem erneuten Lockdown werden geschlossene Unternehmen noch stärker als im Frühjahr unterstützt“, so Krichbaum.

Die Betroffenen erhalten Zuschüsse von 75 Prozent ihres durchschnittlichen Umsatzes aus dem November des Vorjahres, berichtet Krichbaum weiter. Dabei gebe es beim Vergleichszeitraum zwei Ausnahmen: Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Wer erst nach dem 31. Oktober 2019 mit seinem Geschäft begonnen hat, kann als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz im Oktober 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit Gründung wählen.

Auch indirekt Betroffene erhalten Zuschüsse: „Unternehmen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit geschlossenen Unternehmen machen, werden ebenfalls unterstützt. Das betrifft beispielsweise Wäschereien oder Veranstaltungsagenturen.“

Krichbaum verweist darauf, dass noch im November Abschlagszahlungen in Höhe von 50% der beantragten Summe ausgezahlt werden sollen, maximal jedoch 10.000 Euro. „Diese schnelle Zahlung ist wichtig, denn bereits in wenigen Tagen wird die Dezembermiete fällig. Deshalb muss das Geld jetzt rasch fließen.“ Daher sollte jeder Berechtigte seinen Antrag jetzt umgehend stellen, auch wenn die Frist zur Einreichung erst am 31. Januar 2021 ende.

Die Anträge auf die Novemberhilfe müssen von einem Steuerberater gestellt werden. „Eine Ausnahme gilt für „Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro beantragen“, so Krichbaum abschließend. „Sie können ihren Antrag auch selbst stellen. Das ist unkompliziert und vereinfacht das Verfahren.“